Jul
20
Das US-Magazin „Forbes“ kürt jährlich eine Reihe prominenter Menschen aus Sport, Film und Musik. Maßstab für die Reihenfolge sind Einkommen und Einfluss der Promis. In diesem Jahr führt US-Talkmasterin Oprah Winfrey die Liste an. Winfrey gehört somit ganz klar in die Reihe der A-Promis. Sie hat mit Sicherheit noch nie darüber nachgedacht im Sommer ihre eigene Show auf Eis zu legen, um sich im „Dschungelcamp“ (RTL) diversen Mutproben auszusetzen.
Es scheint einen kausalen Zusammenhang zu geben zwischen Star-Status und der Bereitschaft sich teils sprichwörtlich zum Affen zu machen. Die Zeiten in denen Prominente eine Vorbildfunktion erfüllt haben sind vorbei. Immer mehr werden die Stars und Sternchen zu abschreckenden Beispielen.
Die deutschen Fernsehmacher sind glücklicherweise nicht auf Oprah Winfrey angewiesen, sondern können frei wählen aus dem Topf von Pseudo-Promis. Wer einmal Erfolg hatte und im Rampenlicht stand, kann nur schwer akzeptieren, dass das Medieninteresse nachlässt. Ein Prominenter, der keinen neuen Film, Lied oder Liebesskandal vorweisen kann, muss sich eben anders zu helfen wissen. Medien-Präsenz erhöht den Wiedererkennungswert und somit den Promi-Faktor.
„Das perfekte Promi Dinner“ (VOX) hat vielversprechend begonnen, aber inzwischen scheint der Promi-Vorrat ausgeschöpft. Nur mit viel Gutmütigkeit kann man die Köche noch als C-Promis bezeichnen. Wer schon durch das Prominenten-Raster gefallen ist, es aber noch einmal wissen will, der bekommt eine Chance während dem Sommerloch. Die Wahl zum „Sommermädchen“ (Pro Sieben) sollte im letzten Jahr neue Stars schaffen. Schließlich brauchen die neuen Reality-Formate prominentes Frischfleisch.
Die kurze Beziehung von Marc Terenzi (dem Ex von Sarah Connor) und Gina-Lisa Lohfink (Ex-Topmodelkandidatin) hat wohl den beiden Möchtegern-Promis nicht die erhoffte Publicity gebracht. Mission Liebesaffäre ist gescheitert und beide kämpfen im Sommer mit härteren Bandagen. Marc Terenzi lässt sich vor laufender Kamera ein Tattoo stechen („Tattoo Atack“ bei RTL II), während Gina-Lisa ihre animalische Seite ausleben kann („Das Tier in mir“ bei RTL II). Eine noble Geste gibt es dann doch: Die Siegerprämie dürfen nicht die prominenten Protagonisten behalten, sondern das Geld wird an eine Tierschutzorganisation gespendet.
Die deutschen Fernsehmacher sind glücklicherweise nicht auf Oprah Winfrey angewiesen, sondern können frei wählen aus dem Topf von Pseudo-Promis. Wer einmal Erfolg hatte und im Rampenlicht stand, kann nur schwer akzeptieren, dass das Medieninteresse nachlässt. Ein Prominenter, der keinen neuen Film, Lied oder Liebesskandal vorweisen kann, muss sich eben anders zu helfen wissen. Medien-Präsenz erhöht den Wiedererkennungswert und somit den Promi-Faktor.
„Das perfekte Promi Dinner“ (VOX) hat vielversprechend begonnen, aber inzwischen scheint der Promi-Vorrat ausgeschöpft. Nur mit viel Gutmütigkeit kann man die Köche noch als C-Promis bezeichnen. Wer schon durch das Prominenten-Raster gefallen ist, es aber noch einmal wissen will, der bekommt eine Chance während dem Sommerloch. Die Wahl zum „Sommermädchen“ (Pro Sieben) sollte im letzten Jahr neue Stars schaffen. Schließlich brauchen die neuen Reality-Formate prominentes Frischfleisch.
Die kurze Beziehung von Marc Terenzi (dem Ex von Sarah Connor) und Gina-Lisa Lohfink (Ex-Topmodelkandidatin) hat wohl den beiden Möchtegern-Promis nicht die erhoffte Publicity gebracht. Mission Liebesaffäre ist gescheitert und beide kämpfen im Sommer mit härteren Bandagen. Marc Terenzi lässt sich vor laufender Kamera ein Tattoo stechen („Tattoo Atack“ bei RTL II), während Gina-Lisa ihre animalische Seite ausleben kann („Das Tier in mir“ bei RTL II). Eine noble Geste gibt es dann doch: Die Siegerprämie dürfen nicht die prominenten Protagonisten behalten, sondern das Geld wird an eine Tierschutzorganisation gespendet.

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